Die Auswanderung der Büchler nach Amerika ist verbrieft. Auch, dass Johann Büchel mit einer Poststation den Grundstein für die heutige Grossstadt Louisville in Kenntucky gelegt hat. Nicht verbrieft ist hingegen die dramaturgische Handlung des fesselnden Theaterstückes.
Theaterautor Kuno Bont („Der Sutterhandel“, „Das Franzosengrab“)strickt daraus einmal mehr ein spannendes Muster von Intrigen, Allmacht, Ohnmacht, Menschsein, Lieben, Leben und Wut, das bis zur letzten Minute fesselt.
Kuno Bont macht in seinem neusten Stück auch die Laster sichtbar, ebenso den Wert der Freundschaft und den unbändigen Glauben an das Gute. Seine Bilder sind eindrücklich, gehen unter die Haut und beeindrucken. Erneut ist das Ende nicht vorhersehbar, die Geschichte nimmt immer neue Wendungen, überrascht, ist spannend und spielt mit den Charaktern der Menschen; starken, schwachen, gezeichneten, betrogenen, mutigen, lustigen und hinterhältigen.